Pressearchiv 2003
Service für Gehörlose und Hörgeschädigte
Hamburg, im November 2003 - Rund 2.000 Gehörlose leben in Hamburg. Und die Zahl der Hörgeschädigten ist noch weitaus größer. Wenn sie eine Beratung in Anspruch nehmen wollen, sind sie in den meisten Fällen auf fremde Hilfe und einen Dolmetscher angewiesen. Damit auch sie ihre Bankgeschäfte selbstständig und problemlos erledigen können, bietet die Haspa als erste Bank in Hamburg eine Beratung in Gebärdensprache an.
Gehörlose und hörgeschädigte Kunden müssen bei der Haspa nicht auf ein persönliches Beratungsgespräch verzichten. Dafür sorgt Petra Schäfer, Beraterin in der Haspa-Filiale in der Lesserstraße (Wandsbek).Sie berät ihre Kunden bei Bedarf in Gebärdensprache. Auf der Internetseite www.haspa.de wird bei Eingabe der Suchbegriffe "gehörlos" oder "hörgeschädigt" die Serviceseite für Gehörlose eingeblendet. Per E-Mail oder Fax können Kunden zu ihr Kontakt aufnehmen und einen Beratungstermin vereinbaren.
Mit den Problemen, die Gehörlose im Alltag haben, kennt sich Petra Schäfer aufgrund einer familiären Betroffenheit aus. Die Gebärdensprache beherrscht sie deshalb schon seit ihrer Kindheit. "Die Hemmschwelle, überhaupt irgendwo eine Beratung in Anspruch zu nehmen, ist für die Betroffenen sehr groß. Unser Service trägt dazu bei, ihnen trotz ihres Handicaps ein Stück Normalität und Selbstständigkeit zu bieten."


