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Pressearchiv 2003

 

Zeichnungen und Graphiken des Bildhauers Hans Martin Ruwoldt

Ausstellungseröffnung: Haspa zeigt Plastiken, Zeichnungen und Graphiken des Hamburger Bildhauers Hans Martin Ruwoldt

Hamburg, den 29. April 2003. Bronze-Panther und steinerner Eisbär im Stadtpark, die "Windsbraut" an der Binnenalster oder der abstrahierte Kranich an der U-Bahnstation Hagenbecks Tierpark - vielen Hamburgerinnen und Hamburgern sind die Skulpturen wohlbekannt, auch wenn sie mit ihrem Anblick nicht unbedingt gleich einen Namen verbinden.

 

Mit dem Werk Hans Martin Ruwoldts (15.02.1891 bis 16.10.1969) gewährt die Haspa jetzt Einblicke in das Schaffen eines weiteren Mitglieds der renommierten Künstlervereinigung "Hamburgische Sezession" und eines ungewöhnlichen Bildhauers dieser Stadt. Gezeigt werden ausgewählte Plastiken, Zeichnungen und Graphiken des Künstlers. "Ich hoffe, diese Ausstellung wird dazu beitragen, die Bedeutung dieses Künstlers einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen", so Vorstandssprecher Dr. Karl-Joachim Dreyer, der die Ausstellung am 29. April 2003 vor rund 300 geladenen Gästen in der Galerie der Haspa am Adolphsplatz/Ecke Großer Burstah eröffnet hat. Sie ist während der Öffnungszeiten noch bis zum 6. Juni 2003 zu sehen.

Konzeption und Realisierung der Ausstellung stammen von der Kunsthistorikerin Dr. Maike Bruhns, die auch in das Werk Hans Martin Ruwoldts einführen wird. Ruwoldt wurde von Max Sauerlandt ermutigt und gefördert, der von 1919 bis 1933 als Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe amtierte und sich für viele Künstler der Hamburgischen Sezession programmatisch einsetzte. Einem Ruwoldt-Schüler, Manfred Sihle-Wissel, ist es zu verdanken, dass wesentliche Teile des Werks aus den Flammen gerettet werden konnten, als Wohnung und Atelier des Künstlers in Klein Flottbek einen Monat nach seinem Tod im Jahre 1969 abbrannten. Schmauchspuren am Rande einiger der gezeigten Blätter zeugen heute noch davon.

 
 

 

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