Pressearchiv 2004
Haspa präsentiert Werke von Paul Kayser
Hamburg, den 6. Februar 2004 - In der "Galerie 1 in der Haspa", Glockengießerwall 22, sind vom 18. Februar bis zum 8. April 2004 Werke von Paul Kayser, Gründungsmitglied der Hamburgischen Sezession, zu sehen. Damit setzt die Haspa die Reihe zur Hamburger Kunst des frühen 20. Jahrhunderts fort.
Paul Kayser (1869 - 1942) gilt als einer der bedeutendsten Hamburger Maler und Graphiker des frühen 20. Jahrhunderts. Der Aufforderung von Alfred Lichtwark (Hamburgs erstem Kunsthallendirektor), hamburgische Landschaften zu malen, folgte er ab 1895 mit Leidenschaft. Den größten Einfluss auf seine Malerei hatte jedoch der französische Künstler Albert Marquet, mit dem Kayser 1909 im Hamburger Hafen malte und den er 1933 in Paris besuchte.
Kayser war Mitglied des "Hamburgischen Künstlerclubs von 1897" und Gründungsmitglied der "Hamburgischen Sezession" im Jahr 1919. Stärker als seine Kollegen bewahrte er sich den Kontakt zur jüngeren Generation, unterrichtete von 1906 bis 1939 an Hamburgs einziger Privat-Kunstschule von Gerda Koppel am Glockengießerwall/Ecke Ferdinandstraße, in unmittelbarer Nähe der Galerie 1 der Haspa.
Kayser lebte - unterbrochen von einem zweijährigen Aufenthalt in Timmendorfer Strand - von 1903 bis 1941 in Blankenese. 1941 flüchtete er von Hamburg nach Donaueschingen, wo er 1942 starb. Mit der Ausstellung "Bilder aus Hamburg" in der Haspa am Glockengießerwall kehrt Kayser nach über sechs Jahrzehnten nunmehr an seinige einstige Wirkungsstätte zurück.
Die Ausstellung ist geöffnet montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr geöffnet.
Ergänzend zur Ausstellung in der Haspa zeigt die Firma "Gisa Krogmann büro + wohnkonzepte" in ihren Präsentationsräumen am Poppenbütteler Weg 90 bis Ende Mai eine Ausstellung mit weiteren Bildern von Paul Kayser.


