Pressearchiv 2004
Haspa Weltsparwoche II
Hamburg - Das Sparbuch hat bei den Bundesbürgern, aber auch bei den Hamburgern nach wie vor Hochkonjunktur. Mehr als jeder Zweite (in Hamburg 56 Prozent) nutzt diese traditionelle Form, um Geld für den Notfall zu parken oder für Anschaffungen zurückzulegen.
Das belegen Umfragen von TNS Emnid, die in diesem Jahr im Auftrag der Hamburger Sparkasse und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) durchgeführt wurden. Um auch Kinder zu ausdauerndem Sparen zu motivieren, startet die Hamburger Sparkasse in der Woche vor dem Weltspartag vom 25. bis 29. Oktober die Aktion "Rettet die Mäuse !".
Aktion "Rettet die Mäuse": Das Sparbuch rangiert nach wie vor ganz vorn
Banken und Sparkassen haben in den vergangenen Jahrzehnten viele neue Anlageinstrumente etabliert. Das hat die Attraktivität und Akzeptanz traditioneller Anlageinstrumente allerdings kaum geschmälert. Im Gegenteil: Wie repräsentative Meinungsumfragen der Hamburger Sparkasse und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) belegen, rangieren "Klassiker" wie die Lebensversicherung, das Sparbuch und der Bausparvertrag ganz vorn in der Rangliste der beliebtesten Anlageformen.
Die Umfragen aus dem Jahr 2004 belegen allerdings auch, dass die gegenwärtige wirtschaftliche Lage vielen Haushalten nur wenig Spielraum zum Sparen bietet. Im Hinblick auf ihre Rücklagen zur Altersvorsorge beispielsweise können 37 Prozent der Hamburger und 41 Prozent der Bundesbürger außer ihren Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung keine weiteren Rücklagen bilden. Andererseits: Rund 40 Prozent der Befragten sparen mehr als 50 Euro pro Monat zusätzlich. Die Altersgruppe, die am intensivsten durch Sparen vorsorgt, sind die 40 bis 49jährigen.
Sparen ist nicht nur eine Frage der finanziellen Möglichkeiten, sondern auch der Einstellung. So zeigen Untersuchungen, dass vier von fünf Kindern mehr oder weniger regelmäßig "Spargroschen" zurücklegen. Bei älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen lässt das Sparverhalten dann deutlich nach. Von den 14 bis 29 jährigen legen 40 Prozent nichts zurück. Ein Zeichen dafür, dass in dieser Altersgruppe die Befriedigung von Konsumwünschen stärker in den Vordergrund rückt.
Um Kinder und Jugendliche zu ausdauerndem Sparen zu motivieren, startet die Hamburger Sparkasse direkt vor dem Weltspartag vom 25. bis zum 29. Oktober die Aktion. "Rettet die Mäuse". Denn: Wer sich frühzeitig daran gewöhnt, regelmäßig Rücklagen zu bilden, verschafft sich mehr Spielraum, um Konsumwünsche zu befriedigen oder aber auch eine solide private Altersversorgung (Link -> Sicherheit und Vorsorge) aufzubauen. Das traditionelle Sparbuch ist dabei nur eine Option unter vielen.


