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Pressearchiv 2005

 

Norddeutsche Retail-Service AG nimmt Konturen an

Hamburg / Bremen, 23. September 2005 - Die Kooperation der HASPA Finanzholding (Haspa), der Finanzholding der Sparkasse Bremen sowie des Sparkassen- und Giroverbands für Schleswig-Holstein (SGVSH) gewinnt an Kontur. Das Gemeinschaftsprojekt, die Norddeutsche Retail-Service AG (NRS), soll in zwei Stufen realisiert werden. In einer ersten Phase führen die beiden freien Sparkassen in Bremen und Hamburg zum Jahreswechsel wesentliche Abwicklungs- und Stabsfunktionen, die nicht direkt mit dem Kunden in Verbindung stehen, in der neuen Gesellschaft zusammen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann auch der Verband in Schleswig-Holstein an Bord gehen. Eine Entscheidung hierfür wird bis Ende des Jahres erwartet.

 

Die NRS wird als eigenständiges Dienstleistungsunternehmen auftreten, das seine Leistungen auch weiteren Sparkassen anbietet. Das Angebot umfasst in der Startphase unter anderem die Kreditbearbeitung, die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, Back-Office-Dienstleistungen rund um das Konto, Funktionen im Rechnungswesen, dem Controlling und Risikocontrolling und das Betreiben von Hotlines.

In der ersten Phase wird die NRS rund 900 Mitarbeiter an den Standorten Bremen und Hamburg haben. Ziel ist es, die Aufgaben so zu verteilen, dass möglichst wenig Ortswechsel der Mitarbeiter notwendig sind.

Die Partner sehen in der NRS ein zukunftsweisendes Kooperationsmodell für die deutsche Sparkassenlandschaft, das die Eigenständigkeit der regionalen Sparkassen vor Ort langfristig sichert.

Vorgesehen ist ein vierköpfiger NRS-Vorstand bestehend aus Dr. Harald Vogelsang (Haspa) als Vorsitzender, Dr. Tim Nesemann (Sparkasse Bremen), Axel Kodlin (Haspa) sowie einem noch nicht bestimmten Mitglied, das der SGVSH zu einem späteren Zeitpunkt benennt. Dem Aufsichtsrat sollen Dr. Karl-Joachim Dreyer (Haspa), Jürgen Oltmann (Sparkasse Bremen), Dr. Wolfgang Botschatzke und Jörg Wohlers (beide Haspa) angehören. Auch im Aufsichtsgremium sind zwei weitere Sitze für Schleswig-Holstein vorgesehen.

Über die HASPA Finanzholding:


Die HASPA Finanzholding ist die Alleinaktionärin der Hamburger Sparkasse AG und Muttergesellschaft für zahlreiche weitere Tochter- und Beteiligungsunternehmen der Haspa-Gruppe. Die Hamburger Sparkasse AG ist die führende Retailbank für Privat-, Individual- und mittelständische Firmenkunden in der Metropolregion Hamburg. Mit einer Bilanzsumme von rund 31 Milliarden Euro und rund 6.000 Mitarbeitern ist die Haspa die größte deutsche Sparkasse. Den über drei Millionen Einwohnern im Wirtschaftsraum Hamburg bietet sie eine breit gefächerte Palette von Finanzdienstleistungen für private und gewerbliche Kunden. Für 50 Prozent der Hamburger ist die Haspa Hauptbank.

Über die Finanzholding der Sparkasse in Bremen:

Die Sparkasse in Bremen wurde 1825 von namhaften Bremer Bürgern als gemeinnütziger Verein gegründet und als Freie Sparkasse in der Rechtsform eines wirtschaftlichen Vereins mit Sitz in Bremen betrieben. Zum 1. Januar 2004 wurde der Bankbetrieb auf "Die Sparkasse Bremen AG" übertragen. Der wirtschaftliche Verein "Die Sparkasse in Bremen" firmiert nunmehr als "Finanzholding der Sparkasse in Bremen" und ist Alleinaktionärin dieser AG. Mit einer Bilanzsumme von knapp 10,4 Mrd. EURO, ca. 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einem modernen und leistungsfähigen Beratungs- und Produktangebot für die mittelständischen und privaten Kunden ist sie der führende Finanzdienstleister in der Wirtschaftsregion Bremen.

 
 

 

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