Pressearchiv 2005
Portavis
Paderborn/Hamburg/Bremen, 31. August 2005 - Wincor Nixdorf hat als Mehrheitseigner gemeinsam mit den beiden Großsparkassen, der Hamburger Sparkasse (Haspa) und der Sparkasse Bremen, ein Joint Venture gegründet, in das die Sparkassen weite Teile der Betriebsführung ihrer Informationstechnologie ausgelagert haben. Die neu gegründete Gesellschaft Wincor Nixdorf Portavis GmbH mit Sitz in Hamburg ist zu 51 Prozent im Besitz von Wincor Nixdorf, die Haspa Finanzholding hat einen Anteil von 38 Prozent, und die Sparkasse Bremen hält 11 Prozent.
Sparkassen beschreiten neue Wege in der IT-Konsolidierung
Wincor Nixdorf gründet mit der Hamburger Sparkasse und Sparkasse Bremen ein Joint Venture für ihren IT-Betrieb - Drittkunden im Visier
Das Geschäftsmodell sieht vor, mit dem Leistungsangebot, das auf der Expertise aller beteiligten Partner beruht, auch Dritte als Kunden zu bedienen und dadurch den eigenen unternehmerischen Erfolg zu steigern. Zur Geschäftsaufnahme am 1. Oktober 2005 werden insgesamt 130 Mitarbeiter - 90 von der Haspa, 30 von der Sparkasse Bremen und 10 Mitarbeiter von Wincor Nixdorf - übernommen und bei Wincor Nixdorf Portavis tätig sein.
Die neue Gesellschaft startet mit einem prognostizierten Umsatzvolumen von 240 Millionen Euro über eine Mindestlaufzeit von sieben Jahren. Das Verschmelzen der IT- Betriebe der beiden Sparkassen unter der Führung eines IT-Dienstleisters zu einem Joint Venture, das einen Drittmarkt bedient, ist deutschlandweit einzigartig und stellt ein neues Geschäftsmodell dar. Das angebotene Leistungsportfolio soll die im Sparkassenumfeld bereits bestehenden Angebote anderer IT-Dienstleister ergänzen.


