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Pressearchiv 2005

 

Umfrage "Vorsorge"

Hamburg, 14. September 2005 - In den vergangenen zwei Jahren hat sich das Meinungsbild zum Thema private Vorsorge deutlich verändert, insbesondere in der jüngeren Generation. Wie die Umfrageergebnisse der Haspa zwischen 2003 und 2005 offenbaren, wollen insbesondere viele jüngere Hamburger zusätzlich in private Vorsorgemaßnahmen investieren. Die Zahl derjenigen die um ihre finanzielle Zukunftssicherung besorgt sind, ist besonders hoch in der Altersgruppe der 18- bis 35-jährigen.

 

Haspa Umfrage zum Thema Vorsorge: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Noch im Frühjahr 2003 waren sich die meisten Hamburger ziemlich sicher, dass sie mit ihren Vorsorgemaßnahmen auch die gewünschte finanzielle Absicherung im Alter erzielen. Nur jeder Vierte äußerte ernsthafte Zweifel. Insbesondere in jüngeren Altersgruppen herrschte die Meinung vor, genug für die finanzielle Zukunftssicherung getan zu haben. So das Ergebnis der ersten repräsentativen Meinungsumfrage, die die Haspa durchgeführt hatte.

Heute, zwei Jahre später, hat sich die Stimmungslage deutlich verändert. Das zeigen die aktuellen Zahlen, die wie in den Vorjahren auf einer repräsentativen Meinungsumfrage von TNS Infratest im Auftrag der Hamburger Sparkasse basieren. 2003 meinten 26 Prozent aller Hamburger, noch nicht ausreichend in Vorsorge investiert zu haben. In diesem Jahr sagt es jeder Dritte. Besonders eklatant hat sich das Meinungsbild bei den 18 bis 35-jährigen verschoben. Die Zahl derjenigen, die eher unsicher sind, dass sie ihre Vorsorgeziele erreichen werden, hat sich nahezu verdoppelt. 2003 waren es 22 Prozent, 2005 sind es 42 Prozent.

Das zunehmende Bewusstsein, akuten Handlungsbedarf zu haben, ist auch in entsprechende Aktivitäten umgeschlagen. Die Zahl der 18 bis 35-Jährigen, die bereits private Vorsorgemaßnamen getroffen haben, ist in den vergangenen zwei Jahren von 56 auf 66 Prozent gestiegen. Weitere 18 Prozent planen erstmalig in Vorsorge zu investieren. Immer mehr Jüngere stellen zudem ihre bisherigen finanzielle Zukunftsplanung auf den Prüfstand und planen zusätzliche Vorsorgemaßnahmen.

Eine stark wachsende Bedeutung hat in Hamburg die betriebliche Altersvorsorge. 64 Prozent aller Befragten haben einen Vertrag zur betrieblichen Altersversorgung realisiert oder geplant. Das ist deutlich höher als der Bundesdurchschnitt (55 Prozent). Bei den Faktoren, die nach Meinung der Hamburger für den Vermögensaufbau eine zentrale Rolle spielen, hat sich in den letzten Jahren wenig verändert. Das mit Abstand meistgenannte Kriterium bleibt die Sicherheit. 96 Prozent der Befragten halten dies für wichtig bis sehr wichtig. Vier von fünf Hamburgern legen bei ihren Anlagen aber auch großen Wert auf Flexibilität und Verfügbarkeit. Unter den Maßnahmen, die sich nach Meinung der Hamburger am besten für den Vermögensaufbau eignen, liegt wie bei den Vorjahresumfragen, die selbst genutzte Immobilie mit Abstand vorn.

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