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Pressearchiv 2006

 

Haspa zieht Bilanz eines erfreulichen Geschäftsjahres 2005

Hamburg, 12. April 2006 - Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) legt heute die endgültigen Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2005 vor. Demnach konnte Deutschlands größte Sparkasse mit einer Bilanzsumme von 31,8 Milliarden Euro und 5.800 Mitarbeitern das Betriebsergebnis vor Bewertung und vor Risikovorsorge um 16,9 Prozent auf 430 Millionen Euro steigern. Der Jahresüberschuss stieg um 11,4 Prozent auf 140 Millionen Euro. "Die Haspa sieht sich in ihrer klaren Retailstrategie voll bestätigt und wird sie auch im Geschäftsjahr 2006 konsequent fortsetzen", so Vorstandssprecher Dr. Karl-Joachim Dreyer.

 

Viele Themen des Jahres 2005, wie der Wegfall der Eigenheimzulage oder neue Anforderungen an die private Altersvorsorge, haben den Bedarf nach umfassender Bankberatung steigen lassen, so Dreyer. Der Verbraucher werde mit zunehmend komplexen Finanzfragen konfrontiert. Das Geschäftsmodell der Haspa als filialgestützte Retailbank mit einer klaren Kunden- und Beratungsorientierung habe sich erneut bewährt.
Die Hamburger vertrauten der Haspa im Bilanzzeitraum 2005 insgesamt 21 Milliarden Euro Kundengelder an - knapp 100 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Die täglich fälligen Einlagen erhöhten sich um 8,8 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Die Spareinlagen blieben mit knapp 7 Milliarden Euro auf konstant hohem Niveau.
Im Kreditgeschäft der Haspa dominierten auch im Jahr 2005 die Baufinanzierungen, die mit 14,9 Milliarden Euro rund zwei Drittel des Gesamtvolumens repräsentieren. Angesichts des steigenden Zinstrends wuchs zum Jahresende die Nachfrage nach Forward-Darlehen, mit denen die Kunden langfristig vom niedrigen Zinsniveau profitieren.
Im Vermittlungsgeschäft mit Allfinanzprodukten wurden Bausparverträge im Wert von 600 Millionen Euro (+10 Prozent) und 14.000 Krankenversicherungsverträge (+20 Prozent) vermittelt. Das Wertpapiergeschäft war gekennzeichnet von einem wiedererstarkten Interesse der Privatanleger. Im Jahresverlauf handelte die Haspa im Auftrag ihrer Kunden mit Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Investmentfonds im Wert von 13,8 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 25 Prozent.
Auch der Firmenkundenbereich verzeichnet ein erfolgreiches Jahr. Mit fast 3.000 neuen Geschäftsgirokonten baute die Haspa ihre Position als führende Mittelstandsbank der Region weiter aus. Die gewerblichen Baufinanzierungen stiegen um 1,6 Prozent und erreichten ein Volumen von 7,2 Milliarden Euro. Das Haspa Startup-Center unterstützte 321 Existenzgründungen mit insgesamt 40 Millionen Euro.
Die Ertragslage des Jahres 2005 präsentierte sich positiv. Das Betriebsergebnis vor Bewertung und Risikovorsorge stieg - auch beeinflusst durch Sondereffekte - um 62 Millionen Euro auf 430 Millionen Euro an. Ertragsseitig konnte das hohe Vorjahresniveau gehalten werden. Während der Zinsüberschuss um 34 Millionen auf 772 Millionen Euro anstieg, ging der Provisionsüberschuss leicht zurück. Der Verwaltungsaufwand nahm trotz umfangreicher Investitionen in den Filialbereich und der Neuausrichtung der IT gegenüber dem Vorjahr mit 2 Prozent nur leicht zu. Der Personalaufwand blieb mit 343 Millionen Euro konstant. Angesichts eines verbesserten Bewertungsergebnisses bei Wertpapieren und Krediten erhöhte sich der Jahresüberschuss nach Steuern auf 140 Millionen Euro.
Nach Inkrafttreten des neuen Pfandbriefgesetzes am 19. Juli 2005 kann nun auch die Haspa als freie Sparkasse das Pfandbriefgeschäft aufnehmen. Nach intensiven Vorbereitungen im vergangenen Jahr wird sie in der letzten Aprilwoche 2006 ihren ersten Hypothekenpfandbrief in einem Volumen von 500 Millionen Euro emittieren - die größte Einzelemission einer deutschen Sparkasse. Die hohe Qualität des Pfandbriefes der Haspa wird von der Ratingagentur Moody's mit der Bestnote Aaa bestätigt.
"Unabhängigkeit bei der Produktauswahl und belegbare Beratungs- sowie Servicequalität stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs", so Dreyer. Aktuelle Spitzenplatzierungen in den Magazinen Capital und Finanztest sowie das Ratingunternehmen ServiceRating bescheinigen der Haspa hierbei höchstes Niveau. Das Fachmagazin Elite-Report kürte die Haspa zum dritten Mal in Folge zum besten Vermögensverwalter unter mehr als 260 Banken und Spezialinstituten im deutschsprachigen Raum. "Ein überzeugender Erfolg für unser Anlagemanagement und unser Private Banking, deren Expertise letztlich allen Haspa-Kunden zugute kommt", hebt Dreyer hervor.

Weitere Informationen:

Den kompletten Geschäftsbericht 2005 können Sie hier herunterladen.

 
 

 

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