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Pressearchiv 2006

 

Werke der Sammlung Hamburger Sparkasse

Hamburg, 18.10.2006 Mit "Muse und Modell Frauen in Bildern der Hamburgischen Sezession" präsentiert das Museum für Kunst und Gewerbe erneut Werke der Sammlung Hamburger Sparkasse. Im Fokus steht das sich wandelnde Frauenbild zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Motiviert durch ein wachsendes Interesse am menschlichen Körper sowie den Bruch mit bürgerlichen Konventionen lösen sich auch die Hamburger Künstler von den antiken Idealen und zeigen Frauen in ihren vielfältigen Lebenswelten als Mutter, Muse, Modell oder auch erotischer Kokotte. Die Präsentation umfasst rund 50 Gemälde und Grafiken unter anderem von Emil und Dorothea Maetzel-Johannsen, Arnold Fiedler und Karl Kluth. Sie läuft vom 20. Oktober 2006 bis zum 14. Januar 2007.

 

Musen und Modelle aus der Sammlung Hamburger Sparkasse im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 

Realisiert wurde die Ausstellung durch die Max-Sauerlandt-Volontärin, Dr. Annette Baumann. Im Frühjahr 2007 wird sie den Stab an einen Nachfolger übergeben. Die Haspa hatte im vergangenen Jahr ihre Dauerleihgabe an das Museum für Kunst und Gewerbe um 140 Werke auf insgesamt 390 Arbeiten erweitert und das zur Betreuung und Erschließung der Leihgabe geförderte wissenschaftliche Volontariat für weitere zwei Jahre besetzt.

Das Kunstengagement der Haspa wurde in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert. Zukäufe in den Jahren 2002 und 2004 haben die Unternehmenssammlung stark erweitert. Sie konzentriert sich auf Werke, die über Künstler oder Inhalte der Werke Bezüge zur Hansestadt herstellen. Schwerpunkte bilden Werke des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897 sowie der Hamburgischen Sezession.

Die Sammlung wird systematisch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Insgesamt realisierte die Haspa seit 1997 über 30 Ausstellungen. Hierfür unterhält sie zwei unternehmenseigene Galerien und kooperiert mit Hamburger Museen. Große Teile der Sammlung werden zudem in den Kunden-Centern der Haspa ausgestellt und so dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 
 

 

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