Pressemeldungen 2007

Haspa ehrt Hamburger Maler Friedrich Schaper mit eigener Ausstellung
- Gut ein Jahr nach seinem 50. Todestag eröffnet die Hamburger Sparkasse heute eine Einzelausstellung des Malers und Grafikers Friedrich Schaper. Unter dem Titel "Friedrich Schaper (1869-1956) - ein Hamburger Maler der Lichtwark-Zeit" sind rund 50 Gemälde und Druckgrafiken seines umfangreichen Schaffens zu sehen.
Friedrich Schaper, 1869 in Braunschweig geboren, zählt als Gründungsmitglied des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897 und Mitglied der Berliner Sezession zu den bedeutendsten Hamburger Malern des 20. Jahrhunderts. Seine farbintensiven Landschaftsbilder aus Norddeutschland, bäuerlichen Interieurs und Bildnisse stehen bei Sammlern hoch im Kurs. Viele Bilder Schapers befinden sich im Besitz der Hamburger Museen, unter anderem in der Hamburger Kunsthalle, dem Altonaer Museum, dem Hamburgmuseum, dem Nissen-Haus Husum und dem Museumsberg Flensburg.
Der Sammlungsschwerpunkt der Hamburger Sparkasse wird durch das Werk Friedrich Schapers beispielhaft repräsentiert. "Mit der Ausstellung setzen wir unsere erfolgreiche Serie mit Einzelausstellungen über Hamburger Künstler fort", so Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang. In den vergangenen Jahren realisierten und unterstützten die Haspa unter anderem Ausstellungen zu Ernst Eitner, Gero Flurschütz und Hans Wrage. Werke der unternehmenseigenen Sammlung waren zudem in großen Museumsausstellungen wie "Entfesselt", "Künstlerinnen der Avantgarde" und "Muse und Modell" vertreten.
Die Ausstellung ist bis zum 29. Juni 2007, werktags von 8.30 bis 16.00 Uhr, Donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr in der Haspa-Zentrale (Großer Burstah / Ecke Adolphsplatz) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Der zur Ausstellung in limitierter Auflage erscheinende Katalog umfasst ein Werkverzeichnis der Druckgraphik und kostet 15 Euro.
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