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Pressemeldungen 2007

 

Haspa präsentiert Hamburger Kunst der Nachkriegsjahre

Hamburg, 25.09.2007 - In ihrer aktuellen Ausstellung "Künstlerische Tendenzen nach 1945 in Hamburg" präsentiert die Hamburger Sparkasse einen Querschnitt der Hamburger Kunst in den Nachkriegsjahren. Gezeigt werden Bilder und Plastiken von 46 Künstlern aus den Jahren 1945 bis 1955. Geöffnet ist die Ausstellung in der Haspa-Galerie am Großen Burstah vom 26. September bis zum 23. November 2007 werktags zwischen 9.00 und 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

Die Präsentation zieht einerseits Verbindungslinien zur Vorkriegskunst und stellt andererseits die Neuorientierungen in der Kunstentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Unter schwierigsten äußeren Umständen versuchten die Künstler nach den Jahren der Diktatur wieder Anschluss an das künstlerische Geschehen zu finden. Themen oder künstlerische Stilentwicklungen, die für die Jahre charakteristisch waren, werden am Beispiel von einzelnen Werken verschiedener Künstler dargestellt. Schlagworte wie Surrealismus, abstrahierte Gegenständlichkeit, Konkretion, Freilichtmalerei und Kriegsthematik dienen dazu, bestimmte Tendenzen der Hamburger Kunst aufzuzeigen.

Die Ausstellung ist eine erste Annäherung an das Thema und gleichzeitig eine Spurensuche. Gerade in Hamburg zeigen sich nach 1945 die künstlerischen Gegensätze zwischen Abstraktion und Festhalten am Gegenstand beispielhaft in dem Nebeneinander der künstlerischen Stile und Gruppierungen.

Die Sammlung Hamburger Sparkasse ist die Basis dieser Ausstellung von rund 50 Werken. Sie wird ergänzt durch Leihgaben aus Privatbesitz, von Sammlern, Museen, Galerien und Künstlern. In den letzten Jahren wurde die Sammlung im Hinblick auf die Kunst der Moderne ausgeweitet. Die Malerei der Nachkriegszeit formiert nun als wichtiger Übergang, stellt die Verbindung von den 1920er Jahren zu den aktuelleren Kunstentwicklungen her. Der Schwerpunkt der Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit liegt damit nicht mehr allein auf dem Gebiet des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897 und der Hamburgischen Sezession von 1919-1933.

Weitere Informationen zum Kunst-Engagement der Haspa finden Sie hier.

 
 

 

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