Pressemeldungen 2007
Die größten Gefahren für die private Kapitalanlage
Was Anlegern wirklich Angst macht
Hamburg, 25. September 2007 - Die Gefahren durch Terrorismus sind eines der zentralen Themen, das seit Wochen die politische Debatte und die Schlagzeilen in den Medien bestimmt. Aus Sicht von Kapitalanlegern stellen andere Einflüsse und Faktoren allerdings eine viel größeres Bedrohungspotenzial dar. Ganz vorn rangieren Befürchtungen, schlecht beraten zu werden.
So das Ergebnis einer aktuellen Erhebung, für die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Haspa 150 Hamburger Spitzenverdiener mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 6.000 Euro befragen ließ. Welches sind die größten Risikofaktoren für die private Kapitalanlage, so lautete die Frage an die Einkommens-Elite. Das Ergebnis:
| Schlechte Finanzberatung | 80% |
| Krisen an den internationalen Finanzmärkten | 76% |
| Arbeitslosigkeit | 68% |
| Massive steigende Energiepreise | 60% |
| Scheidung | 58% |
| Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich | 53% |
| Politische Spannungen | 50% |
| Terrorismus | 41% |
| Klimawandel | 37% |
| Kriminalität | 32% |
Wie die Prozentzahlen belegen, ist das Risikobewusstsein der Spitzenverdiener generell stark ausgeprägt. Das kommt auch im Anlageverhalten zum Ausdruck: Mehr als jeder dritte Befragte (36%) will bei seinen Kapitalanlagen keinerlei Verlustrisiken eingehen und absolut sicherheitsorientiert investieren. 55% halten zwar Ausschau nach attraktiven Renditen, sind bei ihren Anlagen aber bestrebt, die Verlust-Risiken einzugrenzen. Lediglich 7% investieren auch spekulativ und nehmen für die Aussicht auf sehr hohe Renditen größere Verlust-Risiken in Kauf.
Jörg Finck, Leiter Private Banking der Haspa: "Das Ergebnis signalisiert, welch ein hoher Wert guter Finanzberatung zugemessen wird. Das, was zählt, ist Kompetenz und der Faktor Mensch.


