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Haspa Geldbarometer Frühjahr 2009

 

Thema: Attraktivität eines Arbeitgebers


Was macht einen Arbeitgeber attraktiv?

Gutes Betriebsklima und Sicherheit des Arbeitsplatzes sind wichtiger als gute Bezahlung

Viele Einzelfaktoren spielen eine Rolle dabei, ob sich ein Mitarbeiter in seinem Job und vor allem in seiner Firma wohl fühlt. Was zeichnet einen guten Arbeitgeber aus? Was macht ihn in besonderer Weise für die Beschäftigten attraktiv?

 

Mit dieser Frage konfrontierte die Haspa 800 repräsentativ ausgewählte Hamburgerinnen und Hamburger. Das Ergebnis liefert, zumindest in einzelnen Positionen, handfeste Überraschungen. So haben klar messbare und ökonomische Faktoren wie das Niveau von Gehältern und Sozialleistungen nur eine nachrangige Bedeutung. Viel wichtiger sind aus Sicht der Befragten so genannte Soft Skills wie Fortbildungsmöglichkeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die absoluten Spitzenwerte entfallen laut Haspa-Umfrage auf das Betriebsklima und die Arbeitsplatzsicherheit.


 Wie viele Hamburger die nachfolgend genannten Attraktivitätsmerkmale eines Arbeitgebers für sehr wichtig halten (Mehrfachnennungen möglich): 

Gesamtergebnis

Ergebnis für
MännerFrauen
72%gutes Betriebsklima

67

76

63%

sicherer Arbeitsplatz

6363

46%

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

35

56

38%

gute Fortbildungsmöglichkeiten

33

43

25%

gute Aufstiegschancen

26

24

25%

hohes Gehalt

27

22

23%

geregelte Arbeitszeiten

19

27

20%

überdurchschnittliche Sozialleistungen

1822

8%

Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten

411


Auffällig ist, dass Frauen in vielen Punkten eine sehr viel höhere Erwartungshaltung an den Arbeitgeber haben als Männer. Das gilt insbesondere für das Betriebsklima und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch für Fortbildungsmöglichkeiten und geregelte Arbeitszeiten. Darüber hinaus räumt die Umfrage mit dem Vorurteil auf, dass es vor allem Männer sind, die es beruflich in die große weite Welt zieht. Die Möglichkeit, irgendwann einmal im Ausland arbeiten zu können, ist für nur 4% der männlichen Befragten ein wirklich wichtiges Attraktivitätsmerkmal bei der Auswahl ihres Arbeitgebers. Für Frauen hat diese Option eine deutlich höhere Bedeutung.

 
 

 

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