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Haspa Geldbarometer Dezember 2009

 

Thema: Erwartungen ans neue Jahr

Hamburger gehen mit gemischten Erwartungen ins neue Jahr

Aus der Wirtschaft kommen wieder positive Signale. Aber in den Köpfen der Menschen scheint die schwerste Konjunkturkrise der Nachkriegszeit noch einige Zeit nachzuwirken. So das Ergebnis einer Erhebung der Hamburger Sparkasse, für die 800 repräsentativ ausgewählte Hamburgerinnen und Hamburger befragt wurden.

 

Auf die Frage, mit welchen Erwartungen Sie in das Jahr 2010 gehen, antworteten

  • 46 % mit guten Erwartungen
  • 42 % mit gemischten Erwartungen
  • 8 % mit schlechten Erwartungen

Was das Privatleben angeht, sind die meisten Befragten optimistisch. Sorgen bereiten die Themen Geld und Job. In finanzieller Hinsicht haben 55 % der Hamburger gemischte oder schlechte Erwartungen. Diese skeptische Haltung ist in allen Altersgruppen verbreitet. Sogar bei vielen Spitzenverdienern mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro ist Vorsicht angesagt. Zwei Drittel äußern sich zuversichtlich, ein Drittel eher zurückhaltend.

Gemischte Gefühle auch bei den Job-Perspektiven. Die Auswertung berücksichtigt hier nur die Erwerbstätigen. Demnach gehen in beruflicher Hinsicht 36 % der Hamburger mit einem flauen oder ausgeprägt schlechtem Gefühl ins neue Jahr. Am höchsten ist der Anteil mit 49 % bei den 50- bis 59-Jährigen, am niedrigsten mit 30 % bei den 18- bis 29-Jährigen.

Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa: "Hamburg kann positiv auf das Jahr 2010 schauen. Wir haben alle Voraussetzungen, um gestärkt aus dem Konjunkturtal zu kommen. Aktuelle Studien bescheinigen unserer Stadt eine Spitzenstellung als eine der dynamischsten Großstädte Europas. Die Lage ist in vieler Hinsicht besser als die Stimmung."

 
 

 

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