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Haspa Geldbarometer Sommer 2009

 

Thema: 75% der Hamburger wünschen sich von Betrieben soziales Engagement

Gemeinnütziges Engagement steht hoch im Kurs und kommt auch in den Erwartungen der Arbeitnehmer an ihren Arbeitgeber zum Ausdruck. 75% der Hamburger würden es begrüßen, wenn sich ihr Betrieb gesellschaftlich und sozial engagiert.

 

So das Ergebnis einer Umfrage zum Haspa Geldbarometer, für das wie immer 800 repräsentativ ausgewählte Hamburgerinnen und Hamburger interviewt wurden. Auf die Frage, wie wichtig es ihnen sei, dass sich Ihr Betrieb gesellschaftlich und sozial engagiert, antworteten

  • 24% sehr wichtig
  • 51% wichtig
  • 14% weniger wichtig
  • 6% völlig unwichtig

Vor allem jüngere Befragte im Alter zwischen 18 und 29 mit Abitur oder Hochschulabschluss halten es für außerordentlich wichtig, dass ihre Firma nicht nur ökonomische Ziele verfolgt, sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch gemeinnützig engagiert ist.
Jürgen Rodewald, Leiter Personal bei der Haspa: Das können wir aus der Praxis bestätigen: Sowohl Mitarbeiter als auch Bewerber begrüßen das umfangreiche soziale und gesellschaftliche Engagement der Haspa. Die so genannten Soft Skills gewinnen für Unternehmen immer stärker an Bedeutung.

Die Haspa fördert Sport, Bildung und Wissenschaft, Kunst und Musik, Umwelt und soziale Projekte. Den Schwerpunkt bildet seit vergangenem Jahr die Musikförderung. Ein Zeichen hat die Haspa mit der neuen Haspa Musik Stiftung natürlich gegründet unter dem Dach der Haspa Hamburg Stiftung gesetzt, mit der sie die Entwicklung Hamburgs als bedeutende Musikmetropole nachhaltig unterstützt. So bereichert die Sparkasse das gesellschaftliche Leben in Hamburg. Im vergangenen Jahr hat die Haspa hierfür insgesamt über 5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu kommt das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter in einer Vielzahl von Einrichtungen der Region.

In welchen Bereichen sollte das Engagement liegen? Für was würden sich die Befragten, wenn sie die Mittel dazu hätten, am ehesten selber einsetzen?

Die Schwerpunkte liegen eindeutig in den Bereichen Soziales (46%) und Bildung (42%)
gefolgt von Forschung und Medizin (37%), Umwelt-, Natur- und Tierschutz (34%) und Nothilfeprojekte (28%)
Vergleichsweise wenige Nennungen entfielen auf Themen wie Sport (14%), Völkerverständigung (13%) sowie Kunst und Kultur (11%).
Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich.

Die Rangfolge spiegelt in etwa die Förderschwerpunkte der mehr als 120 Treuhandstiftungen und Stiftungsfonds wider, die in den letzten Jahren unter dem Dach der Haspa Hamburg Stiftung begründet wurden. Dr. Wolfgang Blümel, Geschäftsführer der Haspa Hamburg Stiftung: Bei den privaten Stiftern sind die Förderziele zumeist mit persönlichen Interessen oder Schicksalsschlägen verknüpft, bei Firmenstiftungen gibt es häufig eine Verbindung zur Geschäftstätigkeit.

Was wirklich Prestige verleiht

Gesellschaftliches Engagement kostet Geld. Es macht sich allerdings auch bezahlt. Wie, zeigt folgende Frage an Spitzenverdiener, was ihrer Meinung nach wirklich Prestige verleiht? Die Antworten fielen klar aus: 89% der Befragten sagen: besonderes soziales Engagement. Äußerlichkeiten wie ein attraktives Auto, exklusive Kleidung oder die Mitgliedschaft in einem noblen Club landeten bei deutlich unter 50%.

 
 

 

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