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Hamburger Künstlergeneration nach 1945
Hamburg, 22.09.2009 In ihrer aktuellen Ausstellung "Die erste Generation. Junge Künstler nach 1945 in Hamburg" präsentiert die Haspa einen Querschnitt der Hamburger Kunst in den Nachkriegsjahren.
Vorgestellt werden Künstler, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrer Ausbildung begannen oder in dieser Zeit erstmals an die Öffentlichkeit traten. Viele von ihnen besuchten die im Januar 1946 wieder eröffnete heutige Hochschule für bildende Künste (HFBK),
die sich an der Realisierung der Ausstellung und des Kataloges beteiligt hat. Gezeigt werden Gemälde, Zeichnungen, Plastiken und Fotografien von 45 Künstlern unter ihnen Vicco von Bülow, Horst Janssen, Paul Wunderlich und Ursula Querner.
Die Generation der in den 1920er Jahren geborenen Künstler versuchte nach 1945, in einem Vakuum des Neuanfangs, ihren Weg zu sondieren. Ihre Zeit war geprägt durch unvorstellbare Einschränkungen und verlangte Improvisation auf allen Lebensgebieten. Die unterschiedlichen Wege dieser jungen Künstler bei der Suche nach Vorbildern oder Abgrenzungen, ihre Auseinandersetzung vor allem mit der klassischen Moderne und später auch mit der zeitgenössischen Kunst sowie aufkeimende Diskussionen um die Rolle von Abstraktion und Gegenständlichkeit, werden in der Ausstellung durch beispielhafte Werke nachvollzogen.
Der begleitende Katalog widmet sich unter anderem der damaligen Landeskunstschule am Lerchenfeld und lässt einige ihrer Alumni selbst zu Wort kommen. Geöffnet ist die Ausstellung in der Haspa-Galerie am Großen Burstah vom 23. September bis zum 20. November 2009, werktags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr, donnerstags bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.


